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www.rockhard.de

demo_cdROCKHARD April 2009 - DEMO OF THE MONTH

Im Underground hat es sich bereits herumgesprochen: Die legitime Nachfolge-Band der Edel-Power-Proggies Stygma IV heißt CRIMSON CULT und ist endlich mit Hörproben am Start.

Der nach einem Film mit Boris Karloff benannte Vierer um die Ex-Stygmas Günter Maier (g./keys) und Alex Hilzensauer (b.) bewegt sich auf ähnlichem Terrain wie die chronisch unterbewerteten und immer wieder vom Business verarschten Vorgänger.

Die durchdachte, aber eingängige und kraftvolle Instrumental-Basis wird von feinen Hooks gekrönt (checkt speziell „Lava Machine“ und „Undead“). Sänger Walter Stuefer agiert zurückhaltender als Stygmas übermenschlicher Ritchie Krenmaier, zeigt aber bereits ähnliche Ansätze (checkt „2000 Lights“) und punktet zudem durch seine saubere Performance, die gut zu den etwas straighteren Songs passt.

Diese Fünf-Track-CD-R mit Farbcover gehört in jeden anspruchsvollen Metal-Haushalt !

www.squealer-rocks.de

cd_2009...der Saitenvirtuose Maier hat sich seinen früheren Mitstreiter, den Bassisten Alex Hilzensauer, geschnappt und sich in den Kopf gesetzt, die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen.
Als Verstärkung holten sich die beiden alten Kumpels den Drummer Peter „Peda“ Bachmayer ins Studio, der keine Mühe hatte das anspruchsvolle Material schlagtechnisch umzusetzen.

Ein Knackpunkt dürfte sicherlich die Wahl des neuen Sängers gewesen sein, denn Stygma IV - Barde Ritchie Krenmaier ist ohne Zweifel unschlagbar im Power Metal Bereich. Umso überraschender, welch' tollen Frontman man nun präsentieren kann: Walter Stueffer klingt - natürlich - anders als Ritchie, kommt diesem aber oft verdammt nahe. Und das ist auch gut so, schließlich könnte das Album auch den Titel - man verzeihe mir das in Euphorie entstandene Wortspiel - „Stygma V“ tragen.

Der Opener „Evil Design“ wird von den Maier - typischen Stakkato - Klängen eingeleitet, bietet aber dann ein paar Melodic und auch U.S. Metal Anleihen oder lässt gar dezente Vergleiche mit Maiden zu und ist zudem ein echter Ohrwurm. Der Song ist als Einstieg optimal gewählt, da hier Sänger Walter sofort seine facettenreiche Visitenkarte abgeben kann: Der Gute besitzt eine Menge U.S. Metal Flair, singt extrem kraftvoll, meistert aber auch mühelos hohe Passagen.

...das nachfolgende „Undead“ klingt dagegen zu 100% nach Stygma IV. Ach, Mann - wie haben wir das vermisst! Eine fett riffende, höchst melodiöse Abrissbirne mit einem Chorus, der an den Geniestreich
„Point Of No Return“ von „Hell Within'“ erinnert.
Einen noch deutlicheren Verweis auf die einstige Truppe bietet „Dirty Demon“. Das schleppende Monstrum lässt an Psycho - Tracks wie „The Fool“ oder „The Void“ denken. Fast wie ein Medley aus alten Tagen kommt der beste Track des Albums, „Amok“, daher. Der vermeintlich simpel konstruierte Song - schleppende Strophe, stampfender Mitgröhl Chorus - wimmelt nur so von Zitaten aus der Vergangenheit. Ein Hammer samt Amboss!!

...Crimson Cult ist ein Debut gelungen, das endlich die Lücke füllt, die Stygma IV hinterlassen haben. An die großen Werke dieser einzigartigen Band kommen sie noch nicht heran, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Im Moment tut es einfach nur gut, wieder dieses geniale Gitarrenspiel von Günter Maier zu hören und diese tollen, markanten Kompositionen, die nahezu alle anderen Power Metal Bands in den Schatten stellen, zu genießen.

Kaufen! Hören! Glücklich sein!

www.powerofmetal.dk

cd_2009..."Evil Design" combines the speed and enthusiasm of Judas Priest's "Breaking the Law" with the heavy riffs of Black Sabbath's "Paranoid". Walter Stuefer's (also First Coming) powerful vocals fit perfectly to this style of music.
Every song on this album has the same high quality and the beautiful guitarsolo's and the tight rhytmn section makes it complete. The keyboards they use stay in the background and are only used in favour of the songs.

In general the band plays power metal with doom, inspired by: Memento Mori, Memory Garden, (Morgana) Lefay, Cage, Judas Priest, Black Sabbath and many more ...
My personal favourite is "Lava Machine", the heavy riff in this song sticks in your head and won't go away. You can compare this track to a heavier version of a song taken from Black Sabbath's 'The Headless Cross'. Without thinking I pushed on the repeat-button to hear it once again before going on with the sixth song "Dirty Demon" This is a slower rather heavy song leaning closer to doom, the higher more dramatic style of vocals in this song also see to that.

Power metal fans (and then I don't mean the happy metal fans) that love heavy riffs, good arranged songs and a good powerful singer must check this out. I am sure this one will not leave my stereo any time soon.
First band this year that applies for Newcomer of the year !

 
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