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www.metal-inside.de

cd_2009Ich werde nie verstehen, warum es so weit kommen musste, dass eine unglaublich fähige Band wie STYGMA IV aufgrund dauerhafter Erfolgslosigkeit die Segel streichen musste.
Das ist für diese Szene einfach absolut beschämend, die in diesem Fall offensichtlich Qualität nicht im Geringsten zu würdigen wusste.
Hoffen wir alle, dass es für die Nachfolge-Combo, wesentlich besser laufen wird.
Richtig gelesen, Nachfolge-Combo. Günter Maier und Alex Hilzensauer haben CRIMSON CULT ins Leben gerufen und versuchen nun einen Neuanfang.

Einen Neuanfang, der aber bedauerlicherweise ohne Österreichs besten Sänger angegangen wird, denn Ritchie Krenmaier ist leider nicht mit von der Partie.
Aber keine Bange, der neue Mann am Mikro, Walter Stuefer, macht seine Sache ganz hervorragend und geht stimmlich sogar in die gleiche Richtung, wobei er sich aber in den mittleren Tonlagen wohler zu fühlen scheint.

Und wie klingen CRIMSON CULT? Es geht definitiv in die STYGMA IV / SAVATAGE Richtung, mal mit schnelleren Parts, mal im Midtempo aber zu jeder Sekunde richtig heavy und, wie man es von Gitarrist Günter Maier erwarten konnte, gewohnt eingängig mit tollem Gitarrenspiel. Selbstredend haben die Österreicher natürlich einen ganzen Sack hochqualitativer Songs über die Alpen geschoben.

Da wären zum Beispiel der hervorragende Opener „Evil Design“ und das folgende superbe „Undead“.
Oder das STYGMA IV typische „Land Of The Crimson Night (toller Gesang!), der Megaohrwurm
„Lava Machine“ (HAMMER !), das doomige mit sehr interessanten Vocals versehene „Dirty Demon“, das geile „Misanthrope“, das heftige groovig treibende„Amok“ oder das abschließende „Centre Of The Universe“.

Hier wurde zu jeder Sekunde Qualität abgeliefert, für die manch einer seine Oma verkaufen würde.
„Crimson Cult“ ist ein Pflichtkauf und ich hoffe inständig, dass die Band die Aufmerksamkeit bekommt, die ihrem Vorgänger leider immer verwehrt geblieben ist.

www.mstos.com

cd_2009...mit Walter Stuefer haben sie einen guten Sänger in ihren Reihen, der Power hat, aber auch Gefühl rüberbringt. Stellenweise erinnert er mich an David DeFeis, aber es sind immer nur kurze Momente, wo das durchkommt.
Als nächstes kommt Undead. Trotz des schnellen Drummings, ist der Song nicht besonders schnell, wird aber von den Riffs angetrieben und Günter Maier zeigt in einem Solo-Part sein Können.
Bei Land Of The Crimson Night findet sich ein leichter orientalischer Touch, während In The Eyes aggressiver ist, aber immer noch einprägsam! Man lässt es langsamer angehen mit Lava Machine, bei dem Song erinnert mich das Riffing ein wenig an Deep Purple - der Song hat etwas majestätisches. Cool Track!

Crimson Cult überraschen mit einem starken Debüt, das mit Power Metal-Songs verschiedenster Art glänzen kann. Wer auf abwechslungsreichen Power Metal mit eingängigen Melodien steht, sollte Crimson Cult antesten! Anspieltipps: Evil Design, Dirty Demon, Misanthrope und Amok.

www.musikreviews.de

cd_2009...schon beim ersten Hören wird klar, dass man es hier mit einem Produkt zu tun hat, das einem unaufhörlich den Kopf kreisen lassen will. Ein druckvolles Riff verfolgt das nächste, die Refrains nehmen mit etwas Melodie das Tempo nur raus, um den Weg für ein technisch versiertes Gitarrensolo zu ebnen.

Ob man nun "Evil Design", "Land Of The Crimson Night" oder "Amok" nimmt: Knaller sind sie alle.
Mit dem achteinhalb Minuten langen "Centre Of The Universe" versuchen sich Crimson Cult sogar an einem progressiv angehauchten Überlängentitel.

...was die österreichischen Saiteninstrumentalisten Guenter Maier und Alex Hilzensauer in ihrer studiofrischen Power-Band herbeizaubern, ist prinzipiell vergleichbar mit ihrer vorangegangenen Arbeit: Harte 80s-Riffs gepaart mit einer Hookline nach der anderen. Das Ganze klingt wirklich so authentisch nach den Achtzigern, dass es schon fast wieder dreist ist - vor einer Größe wie ACCEPT müssen sie sich auf keinen Fall verstecken.

 
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