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www.metal-underground.at.vu

cd_2009..."Evil Design" fetzt gleich mal richtig los und Walter lässt richtig die Sau raus.
Schnelles Spiel, eingängige Melodie. Ein richtiger Ohrwurm. "Undead" ist auch Power Metal pur, mit starker Baseline und typischen Songaufbau. Hoher Wiedererkennungswerk, tolle Drums, ein unaufhaltbarer Panzer, aber erinnert sehr stark an Stygma IV.

Mit "Land of the Crimson Night" gelingt der auch wieder ein Schmankerl auf der Platte.
Gut in das Gesamtwerk passt auch "In the Eyes". Das Stück passt perfekt zum Vorgänger und man kann sich nur vor den eigenen Ideen der Band verneigen.
"Lava Machine" geht wieder mehr in die Richtung Power Metal. Schlagzeug, Gitarren, Songaufbau ist aber typisch Stygma IV. Man wäre vielleicht gut beraten, sich ein bisschen mehr abzuheben. Nicht das dieses Stück schlecht wäre, aber es klingt schon etwas uneigenständig.
Bei "Dirty Demon" geht es gleich mal ein bisschen doomiger weiter. Langsam und bedrohlich. Walter setzt seine Stimme perfekt ein und erzeugt eine tolle Stimmung. Die Gitarren rollen. Gutes Stück Musik.
Mit "Misanthrope" ist ein Stück auf der Platte, das man schon von Stygmy IV bzw. Flood of Ages kennt. Gut gespielt, perfekte Neuinterpritation, aber halt nichts 100% neues.
"2000 Lights" ist ein Headshaker und die Stimme von Walter passt perfekt zu Crimson Cult. Der Refrain ist eingängig und der ganze Song ist gut gemacht.
"Amok" passt in das Gesamtkonzept der Platte wie die Faust aus Auge, aber es erinnert immer wieder an die beiden Vorgängerbands.
"Centre of the Universe" geht ins Ohr und hat einen göttlichen Refrain. Super.

www.earshot.at

cd_2009...wie zu erwarten war, spielen Günter und Co. natürlich immer noch kräftigen Heavy Metal, dieser aber mit einer düsteren Attitüde.
Gleich "Evil Design" zeigt was die Jungs vor und auch drauf haben.
Mit coolem Riffing und einem gesunden Schuss groove beginnen die Herren gekonnt und gehen in das etwas gemäfligtere "Undead" über, das auch nicht von schlechte Eltern, bzw. Musikern ist und mit einem starken Chorus einen kleinen Vorsprung gegenüber dem Opener hat.

Aus unerfindlichen Gründen erinnert mich das nachfolgende "Land Of The Crimson Night" in den ruhigen Momenten stark an CREED, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss und einen schönen Kontrast zu den druckvollen Drums und dem heavy Riffing bildet. Richtig düster und drückend wird's dann bei "Lava Machine" und bei "Dirty Demon" verbreitet Fronter Walter sogar ein Stück Verzweiflung im Refrain, während er in der Strophe richtig böse prophezeit. An seiner gesanglichen Leistung gibt es somit nichts zu bemängeln.
"Amok" geht diesen Weg weiter und bestätigt Walter's Leistung nochmal und auch die düstere, fast verzweifelte Stimmung ist allgegenwärtig. Der Track wird auflerdem von akustischen Zwischenstücken etwas aufgelockert.

Ausfall gibt es auf dem Debüt von CRIMSON CULT nicht und sollte eigentlich auch Fans von STYGMA IV etwas entschädigen, denn vor anderen Gröflen aus aller Welt verstecken braucht sich unser neuer Heavy Metal Export definitiv nicht, auch wenn hier natürlich keine Revolutionen in Sachen Metal angezettelt werden, wobei das auch sicher nicht geplant wurde.

...macht summa summarum ein starkes Debüt mit guten Songs, druckvollem Sound und
einem begabten Sänger.

www.underground-empire.de

cd_2009...eben noch eine Promo-Demo veröffentlicht und schon einen Plattenvertrag und ein Debütalbum. Das nennt man mal rasant. CRIMSON CULT sind jedoch keine Newcomer, sie sind alte Bekannte: STYGMA IV hiefl die Band vorher, erhalten blieben Gitarrist/Keyboarder Günter Maier und Bassist Alex Hilzensauer.

Wem diese von diversen Labels gefolterte Kapelle etwas sagt, weifl auch, dafl man vorher schon mehrere Namen hatte, die alle irgendwie mit STYGMA zumindest begannen. CRIMSON CULT - ein Neuanfang. Walter Stuefer (Gesang) und Peter Bachmayer (Schlagzeug) ergänzen das Duo und treten in vertraute Fuflstapfen. Power Metal ohne Pathos, ohne Mainstream-Anspruch und ohne Klischees.

Vorallem klingen CRIMSON CULT weder typisch deutsch, noch amerikanisch noch sonstwas. Sie spielen einfach wie immer zeitlosen Metal. Wer in letzter Zeit diverse Underground-Releases wie ENFORCER oder FATAL VIOLENCE kennen und lieben gelernt hat, macht hier absolut nichts falsch.

Anspieltipps: der eingängige Opener "Evil Design", "Undead" und "Lava Machine", astreine 9,5 Punkte Stücke.

 
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