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www.bloodchamber.de

cd_2009...und das ist auch gut so, denn so hat man ein Album hinbekommen, das verhältnismäßig schnell ins Ohr geht und darauf verzichtet, dem Hörer alles abzuverlangen. Was allerdings nicht heißen soll, dass CRIMSON CULT simpel gestrickte „schalala“-Nummern am Start haben, denn dazu ist das Material auch einfach viel zu sehr (positiv) von IRON MAIDEN beeinflusst.

So setzt man also auf nachvollziehbare Songs mit zumeist hymnischen Refrains, aber eben auch auf nicht alltägliche Melodien und anspruchsvolle Gitarrenspielereien.
Für mich ebenso ein klarer Pluspunkt wie Vokalist Walter Stuefer, der ein bisschen an Bruce Dickinson erinnert und erstklassige Heavy Metal Songs wie „Evil Design“, „Land Of The Crimson Night“, „2000 Lights“ oder „Amok“ ansprechend veredelt.

...also eins ist klar: wenn es mit CRIMSON CULT nicht klappt, dann liegt es ganz sicher nicht an der Qualität.

www.musik.terrorverlag.de

cd_2009...Bassist Alex Hilzensauer und Gitarrist Günter Maier segeln fortan unter dem CRIMSON CULT-Banner, mit denen das musikalische Erbe von SYTGMY IV quasi fortgesetzt wird. Auch hier regiert leicht progressiver Power/ Speed Metal der Sonderklasse. In nur 3 Wochen schraubte man sich die 10 vorliegenden Perlen aus dem Handgelenk !

...positiv fällt die angenehme Stimme von Walter Stuefer auf, klar und dennoch kraftvoll. Das treibende "Undead" sollte jeden Banger ebenso begeistern, wie die restliche Scheibe auch. Die Herren können einfach nix schwaches komponieren! Mit dem fast schon thrashigen "Land of the Crimson Night", welches gleichzeitig aber auch bombastisch ist, tastet man sich in NEVERMORE oder gar PSYCHOTIC WALTZ-Sphären vor - einfach fantastisch.

Hervorzuheben sind ebenfalls die schönen, passenden Soli von Maier, der sein Können auch gerne erklingen lässt. Einen Ohrwurm-Überhit wie "Lava Machine" hat man in dem Bereich schon lange nicht mehr gehört.
Besser kann man Power Metal nicht fabrizieren, alleine wegen dieses Tracks gehört die Scheibe schon in jede Metal-Sammlung !!!

...JEDER Heavy/ Power Metal-Freak muss sich dieses Juwel umgehend zulegen!
CRIMSON CULT lassen den gesamten Rest des Genres mit ihrem Debüt mal gaaaanz alt aussehen.

www.emp.de

cd_2009...2008 gegründet und direkt für das erste Demo mit Pressebelobigungen überschüttet? Die Salzburger sind alles andere als blutjunge, unerfahrene Newcomer.
Die Saitenkünstler Maier / Hilzensauer waren jahrelang bei den notorisch erfolglosen, aber über viele Alben groflartigen Stygma IV aktiv...

Da Sänger Ritchie Krenmaier nicht dem CRIMSON CULT beigetreten ist, handelt es sich um eine hörbar andere Band und keinen Versuch, das Legion Of The Damned-Erfolgsrezept (Umbenennung, durchstarten) zu kopieren. Der Sound ist demselben Genre - melodischer, aber riffiger, nicht zu altbackener Power Metal mit Anspruch - zuzuordnen und wegen des Fehlens einer zweiten Gitarre, seelenverwandt.

So bizarr es sich lesen mag: Der Refrain von "Land Of The Crimson Night" hat von der Stimmung her mehr mit alten Peal Jam als Iron Maiden am Hut - und dennoch könnte niemand den Sabbath-Fans ("Dirty Demon") die Metal-Lizenz entziehen.

 
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