...nach dem offiziellen Split von STYGMA IV suchte sich die übrig gebliebene Gitarrenfraktion rund um Günter Maier und Alex Hilzensauer wieder neue Mitstreiter, wurden schnell fündig und voila - hier sind CRIMSON CULT. Nachdem die neue Gruppierung gleich einmal einen Plattenvertrag bei Dockyard1 abgestaubt hat, hat es nicht mehr lange gedauert, bis das Debüt-Album endlich in den Regalen steht. Der Titel ist zwar nicht sonderlich innovativ, lautet er doch gleich wie der Bandname, doch ansonsten bieten CRIMSON CULT typische
Heavy Metal-Kost ab, die der geneigte Headbanger gewöhnt ist und auch hören will.
Teilweise stakkato-artige Riffs, überzeugende Soli und ein druckvoller und gleichzeitig sehr melodischer Gesang zeichnet die Mucke des Vierers besonders aus. Der Türsteher "Evil Design" schlägt gleich einmal exakt in diese Kerbe. Nach ein-, zweimaligem Hören kann man den Song von der Pike auf mitsingen und wird sofort von der eingängigen und trotzdem zweifellos harten Musik in den Bann gezogen.
Fronter Walter Stuefer hat einiges drauf und überzeugt mich persönlich vor allem durch seine kraftvolle, Gott sei Dank nicht allzu hohe Stimme, die in Zukunft sicher ein bleibendes Trademark der Gruppe darstellen wird.
CRIMSON CULT gewinnen keinen Innovations-Preis mit ihrem Debüt und verlassen auch songwriting-technisch nicht unbedingt die vorgegebenen Pfade. Das soll aber noch lange nicht heiflen, dass das ganze Material nur ausgetrampelte Wege beschreitet, die schon von hunderten von Bands aufgearbeitet wurden.
Das ganz sicher nicht !
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